Die Currywurst – Deutschlands meist verzehrte Wurst!

Die Currywurst ist die beliebteste Wurst für zwischendurch und wird meist geschnitten mit einer Sauce, auf Basis von Ketchup oder Tomatenmark, und Currypulver serviert. Die üblichen Beilagen sind ein Brötchen oder Pommes.  Wir haben die Höhenrainer Putenrote nach Art einer Currywurst neu für Sie im Sortiment und somit die gesunde Alternative zur Currywurst aus Schweine- oder Rindfleisch.  Erfahren Sie nachfolgend mehr über die spannende Geschichte der Currywurst und Ihre verschiedenen Varianten.

Die Geschichte:

Am 4. September 1949 erblickte die Currywurst in Berlin-Charlottenburg das Licht der Welt. Herta Heuwer wird die Erfindung der Currywurst zugeschrieben, die diese als Erste mit einer Sauce aus Tomatenmark, Currypulver, Worcestershiresauce und weiteren Zutaten in Ihrem Imbissstand anbot. Anfang der 1950er Jahre kam der Fleischer Max Brückner nach West-Berlin und perfektionierte sein Experiment, die Currywurst ohne Darm. Die „Spandauer ohne Pelle“ kam mit der beliebten Tomatensoße, nach Herta Heuwers Vorbild, sehr gut bei den Kunden an.

Bis dahin entwickelte sie sich als das beliebteste Gericht in Deutschland an den Imbissständen. Besonders verbreitet ist die Currywurst in Berlin, Hamburg, im Ruhrgebiet und Rheinland, sowie im Angebot von vielen Betriebskantinen vorzufinden. Seit den 1980er Jahren bekam die Currywurst als Fastfood zunehmend Konkurrenz durch den türkischen Döner und den amerikanischen Hamburger.

Im August 2009 wurde zu Ehren der Currywurst in Berlin das Deutsche Currywurst Museum eröffnet.

Die große Vielfalt der Currywurst:

So Facettenreich die Geschichte der Currywurst ist, so unterschiedlich wird sie regional zubereitet. Wir wollen Ihnen, in einem Vergleich, die Unterschiede zwischen der Berliner Currywurst und der Currywurst aus dem Ruhrgebiet zeigen.

Die Berliner Currywurst wird in zwei Variationen hergestellt. Einerseits gibt es die Brühwurst mit Darm, welche gepökelt und leicht geräuchert ist. Auf der anderen Seite werden auch Würste ohne Darm angeboten, die weder gepökelt oder geräuchert sind und mit bayerischen Wollwürsten verglichen werden können. Zum Schluss wird die Currywurst mit der Sauce überzogen und reichlich Currypulver bestreut. Wer es gerne scharf mag, der bekommt auf Wusch Cayennepfeffer oder zerstoßene getrocknete Chilischoten dazu.

Im Ruhrgebiet und in der Umgebung wird die Currywurst aus Bratwurst hergestellt, somit nicht gepökelt und geräuchert aber dafür kräftig gewürzt. Bei der Ruhrgebiet-Currywurst wird für die gewünschte Schärfe lediglich Cayennepfeffer verwendet, die Zugabe von zerstoßenen Chilischoten ist unüblich.

Zwei weitere Varianten im Ruhrgebiet und dem Münsterland sind die Jägerwurst und Zigeunerwurst. Hier wird die geschnittene Wurst nicht mit der typischen Currysauce, sondern mit Jäger- oder Zigeunersauce serviert.

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