Ein Fest für unseren Körper: Vorteile des Fastens im Ramadan

Für Muslime ist das Fasten im Monat Ramadan ein Gottesdienst, bei dem die spirituellen Aspekte im Vordergrund stehen. Hunger und Durst lassen uns aber auch mit den Menschen fühlen, für die es nicht selbstverständlich ist, immer ausreichend zu essen oder wenigstens sauberes Trinkwasser zu haben. Der Fastenmonat Ramadan macht den Muslimen nicht nur bewusst, was Trinken und Essen für den Körper bedeuten, sondern reißt uns auch aus oft lieb gewordenen Gewohnheiten.

Warum nicht die Gelegenheit nutzen, uns nach der Fastenzeit neue, gesündere Gewohnheiten anzueignen? Denn, was wir regelmäßig tun, hat einen nachhaltigen Einfluss auf unsere Gesundheit. Das gilt u.a. für Bewegung und natürlich ganz besonders auch für unsere Ernährung.

Das Fest zum Fastenbrechen heißt auch Zuckerfest, da Zucker früher eine Ausnahme und süße Speisen ein Festtagsessen war. Heute ist Zucker leider alltäglich geworden - in Form von Kuchen, Süßigkeiten und auch Getränken. Das ist einer der Gründe für zunehmende Probleme mit Übergewicht und Diabetes mit all seinen gesundheitlichen Folgeproblemen. Ein weiterer Grund sind schnell verdauliche Kohlenhydrate aus weißem Mehl, aber auch aus Reis und Mais. Diese machen ebenso wie Zucker nicht lange satt, da der Körper die schnelle Energie sofort ins Fettgewebe einlagern muss, um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten, gesteuert durch das Insulin. Ist der Blutzucker im Fettgewebe verstaut, bekommen wir wieder Hunger. Wenn wir sofort wieder Zucker essen, lagert der Körper gleich weiter ein. Bei regelmäßigem hohen Verzehr an Zucker und schnell verdaulichen Kohlenhydraten wird der Insulinhaushalt überfordert und es kann zu einer Diabeteserkrankung kommen.

Während des Fastens im Ramadan, besonders jetzt bei so langen Tagen, ist der Körper gezwungen, den Stoffwechsel von Einlagern auf Auslagern umzuschalten. Zum einen verbrennen wir dann unsere Fettreserven und nehmen somit ab, zum anderen trainiert der Körper wieder den Stoffwechsel umzuprogrammieren, was er bei laufender Zufuhr von leicht verdaulichen Kohlehydraten und Zucker verlernt.

Zum Ende des Ramadans bietet es sich an, unsere Ernährungsgewohnheiten zu überdenken und uns gesundes Verhalten anzugewöhnen. Dazu empfiehlt sich:

-        weniger Zucker, weißes Mehl (z.B. in Brot, Nudeln etc.) und Reis zu essen

-        weniger gesüßte Getränke (wie Limonaden und Säfte) zwischendurch trinken

-        abends auf Zucker, Brot, Nudeln, Reis, Limonade, Säfte, etc. verzichten. Der Körper hat dann über Nacht eine längere Zeit, um Fettreserven zu verbrennen, ähnlich wie tagsüber während der Fastenzeit.

Als Alternative bietet sich beispielsweise Putenfleisch und -wurst an.  Es ist eiweißreich, fettarm und leicht verdaulich und eignet sich somit für ein gesundes Abendessen mit z.B. Salat oder Gemüse besonders gut. Die Höhenrainer Putenprodukte sind außerdem auch für Zwischenmahlzeiten zu empfehlen: im Gegensatz zu Süßigkeiten machen sie länger satt und liefern wertvolles Eiweiß.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Fest und eine möglichst nachhaltige Wirkung des Fastens mit seinen gesundheitlichen Vorteilen.

Ihre Silvia Belgaid

Qualitätsmanagementbeauftragte
Höhenrainer Delikatessen GmbH
(Gast-Bloggerin auf www.der-puten-shop.de)

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