Huhn, Pute oder Ente – wo liegen die Unterschiede im Geflügelfleisch?

Huhn, Pute oder Ente – wo liegen die Unterschiede im Geflügelfleisch?

Geflügel wird immer beliebter und immer mehr Deutsche essen mittlerweile Hähnchen, Pute oder Ente. Doch Geflügelfleisch ist nicht gleich Geflügel. Die verschiedenen Arten unterscheiden sich in vielen Punkten deutlich voneinander, so ist zum Beispiel Enten- oder Gänsefleisch deutlich fettreicher als Huhn oder Pute. Gerade für eine bewusste Ernährung lohnt es sich also, genauer hinzugucken. Gerade die häufigsten Geflügelsorten Huhn, Pute, Ente und Gans unterscheiden sich in einigen Punkten.

Geflügelfleisch enthält allgemein recht viel Vitamin E (Ente eher weniger), aber fast kein Vitamin C oder D. Dafür aber nur sehr geringe Mengen an B-Vitaminen. Vitamin E ist essentiell um neue rote Blutzellen zu bilden und hat zusätzlich einen antioxidativen Effekt. Putenfleisch ist zudem sehr reich an Mengenelementen, auch Elektrolyte genannt. Im Fleisch der Pute sind die größten Mengen an Kalium, Calcium und Magnesium enthalten, was Putenfleisch besonders günstig für Sportler macht. Entenfleisch ist dafür am natriumreichsten. Der tägliche Bedarf an diesen Elementen kann jedoch nicht allein durch Geflügelfleisch gedeckt werden.

  • viel Vitamin E
  • geringe Mengen Vitamin B
  • besonders in Pute viel Kalium, Calcium und Magnesium

Für Sportler ist sicherlich interessant, dass Fleisch auch viel Eisen und Zink enthält. Eisen beeinflusst den Sauerstofftransport und Zink ist maßgeblich für eine ausreichende Testosteron Produktion verantwortlich. Auch wenn man den Gehalt an essentiellen Aminosäuren betrachtet, ist das Putenfleisch ideal.

Die ideale Eiweiß-Quelle für Sportler

Für Sportler und auch für alle, die sich gesund ernähren ist Geflügelfleisch das perfekte Nahrungsmittel, um ihren Bedarf an Protein zu decken. Putenfleisch hat durchschnittlich mit 23 Gramm Protein pro 100 Gramm den höchsten Proteingehalt.

Gleichzeitig sollten Sie aber auch auf eine möglichst fettarme Ernährung achten. Hier liegen die deutlichsten Unterschiede der Geflügelsorten. Die Gans wird allgemein als Fettvogel bezeichnet und dies nicht zu Unrecht. Der Fettgehalt von Gänsefleisch ist im Durchschnitt dreimal so hoch wie bei Hühnerfleisch. Auch Entenfleisch ist relativ fett.

  • Huhn und Pute besonders fettarm
  • Gans und Ente deutlich mehr Fett

In 100 Gramm Hühnerbrust sind zum Beispiel nur ein Gramm Fett, in Ente 14 Gramm, in Putenbrust nur drei Gramm und in Schweinefleisch zum Vergleich immerhin zehn Gramm. Putenfleisch hat dabei aber immerhin auch den höchsten Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Der höhere Fettgehalt bewirkt natürlich auch, dass Ente und besonders Gans mehr als doppelt so viele Kalorien enthalten, wie Hühner- und Putenfleisch.

Geschmackliche Unterschiede

Geflügelfleisch ist gut bekömmlich und Huhn und Pute eignen sich gut für eine leichte und gesunde Ernährung. Auch hier kommt es beim Geschmack auf den Teil des Tieres an. Fleisch von der Putenbrust schmeckt zart, während die Putenflügel eher einen kräftigen Geschmack haben und die Keule würziger schmeckt. Fleisch von Freilandhähnchen ist saftig und zart und hat einen intensiven Geschmack. Ente und Gans schmecken herzhafter und etwas intensiver, da Fett als Geschmacksträger fungiert.

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